Hohburkersdorfer Höhe

Der Hohburkersdorfer Rundblick

Der Aussichtspunkt auf der Hohburkersdorfer Höhe ist (noch immer) ein echter Geheimtip für beste Aussichten auf die Sächsische Schweiz. Im Gegensatz zu anderen Aussichtspunkten des Elbsandsteingebirges kann man hier noch die Ruhe, abseits des Massentourismus, die beste Aussicht genießen. Auch wenn eine wirkliche "Rundsicht" durch die Bergkuppe im Osten behindert wird, so ist die Aussicht vom "Hohburkersdorfer Rundblick", wie der Aussichtspunkt auch genannt wird, die beste in der gesamten Sächsischen Schweiz. Es gibt kaum einen Punkt in der Sächsischen Schweiz, von dem aus nicht die kleine Baumgruppe auf der Höhe erblickt werden kann.

Aus einem bestimmten Blickwinkel ergeben die Linden um das Denkmal einen "Kaiseradler". Kaiser Napoleon I. soll im Sommer 1813 von der "Napoleonlinde" herab die "Napoleonstraße" (auch Kaiserstraße genannt) betrachtet haben. Auf der Höhe stand zu dieser Zeit noch eine Linde mit einer Aussichtsplattform. Diese Linde gibt es aber schon lange nicht mehr. Es gibt auch keinen Beweis für den Aufenthalt Napoleons auf der Höhe. Sappeure des Ingenieurkorps königlich-sächsischen Armee von 1813 in ihren historischen Uniformen sind allerdings dort schon gesehen worden. Denn die Hohburkersdorfer Höhe ist eine Station des Lehrpfades "Die Napoleonstraße", welcher von Schmiedefeld nach Königstein führt.

Am Aussichtspunkt stehen 4 Linden, welche unter ihren Baumkronen ein Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege aus den Gemeinden Rathewalde, Zeschnig und Hohburkersdorf verbergen. Das Denkmal wurde am 14. Oktober 1923 eingeweiht. Der Aussichtspunkt besitzt eine Sitzgruppe mit Tisch und 2 Aussichtsplattformen mit Informationstafeln. Auf diesen sind die Berge, Steine und Orte mit Höhenangaben verzeichnet, welche von den Aussichtsplattformen aus zu sehen sind.

Dazu kommt der Blick auf viele Jahrhunderte sächsischer und europäischer Militärgeschichte, den man so nur hier bekommt. In jeder Richtung trifft das Auge auf Schlachtfelder, Verteidigungsanlagen, Marschstraßen sowie 5 Gebirgszüge.

Eine Tafel informiert über das Denkmal wie folgt:

"Zum Gedenken an die Opfer des 1. Weltkrieges wurde vom Militärverein „Kronprinz Georg“ und den Gemeinden Rathewalde, Zeschnig und Hohburkersdorf dieses Denkmal auf der historischen Hohburkersdorfer Höhe neben der „Napoleon-Linde“ gebaut.
Am 7. Juni 1923 Baubeginn
Am 27. September 1923 Ende des Baus
Am 14. Oktober 1923 Einweihung des 6,5 m hohen Denkmals.
100 t Sandstein wurden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
200 mal fuhren Pferdewagenbesitzer unentgeltlich zur Baustelle.
Bausumme war im Inflationsjahr 1923 mit 600 Mill. Reichsmark veranschlagt.
Bei der Fertigstellung waren es 22 093 581 815 Reichsmark.
Am 2.10.1932 Einweihung der 2 Aussichtswarten.
2006 Spendensammlung für Gedenktafeln.
Am 19.11.2006 Einweihung der Gedenktafeln für die Opfer des 2. Weltkrieges."

Kartenansicht Hohburkersdorfer Höhe


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Parken an der Hohburkersdorfer Höhe

Für einen Besuch auf der Hohburkersdorfer Höhe empfehlen sich 2 Parkplätze. Ein kleiner, kostenloser, Wanderparkplatz befindet sich am Weg von Hohburkersdorf über die Höhe nach Rathewalde.Dieser Parkplatz eignet sich aufgrund seiner Nähe sehr gut für einen kurzen Besuch des Aussichtspunktes auf der Hohburkersdorfer Höhe.

Der zweite Parkplatz ist der kostenpflichtige Parkplatz in Rathewalde selbst. Der Aufstieg von hier aus ist länger, führt jedoch in Rathewalde an einer interessanten Freiluft-Ausstellung mit Informationstafeln zum Thema Lausitzer Überschiebung Granit/Sandstein vorbei.

 

 

pfarrberg lichtenhain

Aussichtspunkt und Rastplatz Pfarrberg Lichtenhain

GPS-Koordinaten: N50° 56.600 E14° 13.537 (N50° 56' 36.028" E14° 13' 32.228")

Wenn wir der Hauptstraße am Friedhof in Lichtenhain vorbei folgen stoßen wir nach ein paar Metern auf die Sebnitzer Straße. Überquert diese und lauft auf den mit einem Wegweiser am Sportplatz ausgeschilderten Feldweg hinauf auf den rund 358 m hohen Pfarrberg. Sind die Aussichten vom Panoramaweg schon sehr schön, so sind diese nicht mit dem sich uns von hier oben bietenden Panorama zu vergleichen. Kein Baum, kein Haus versperrt unseren Blick. Vom Pfarrberg aus ist ein unverbauter Rundblick möglich.

Oben auf dem Pfarrberg angelangt können wir auf dem Rastplatz mit Tisch, Bänken und kleiner Schutzhütte eine Picknick-Pause einlegen und die herrliche Panorama-Aussicht genießen. Die Pfarrberg-Aussicht ist einer (wenn nicht der beste) Aussichtspunkt in der hinteren Sächsischen Schweiz. Links neben dem uns zu Füßen liegenden Lichtenhain verschwindet die Alte Hohe Straße im Wald am Hochbusch. Der hohe Berg mit dem Aussichtsturm ist der bei Sebnitz. Hinter Lichtenhain sind die Dörfer Ottendorf und unser Wanderziel Saupsdorf zu erkennen. Rechts davon grüßt uns der Aussichtsturm auf dem Weifberg bei Hinterhermsdorf. Daneben schaut der Turm des Ferienlagers auf der Endlerkuppe bei Ottendorf aus dem Wald heraus. Gehen wir auf die Westseite des Berges, so eröffnet sich uns ein weiter Blick auf das Elbtal mit den uns bekannten Tafelbergen, auf den Adamsberg, den Weinberg und Mittelndorf .

Der Pfarrberg ist jedoch auch in der regionalen Historie bekannt geworden. Am 14. Oktober 1756 kam es hier zu Beginn des Siebenjährigen Krieges (1756 – 63) zu einem hitzigen Gefecht zwischen sich nach Böhmen zurückziehenden Österreichern und sie verfolgenden preußischen Husaren. Die in diesem Kampf gefallenen ca. 95 Österreicher, zumeist Kroaten, wurden am nächsten Tag an Ort und Stelle in Massengräbern beerdigt. Auch 5 preußische Husaren fanden hier den Tod. So verkündet es uns eine am Rastplatz aufgestellte Informationstafel.

Übersichtskarte


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Anfahrt nach Lichtenhain

- Anfahrt von Dresden über die A 17 bis zur Autobahn-Abfahrt Pirna. Hier in Richtung Pirna fahren und auf die B 172 in Richtung Bad Schandau auffahren. Folgt der B 172 über Königstein nach Bad Schandau. In Bad Schandau die Elbbrücke überqueren und nach etwa 500 m links auf die Staatsstraße S 154 in Richtung Sebnitz abbiegen und diese bis zum Parkplatz in Lichtenhain befahren.

- Anfahrt Autobahn A 4 bis zur Abfahrt Burkau, dann weiter über Bischofswerda – Neustadt und Sebnitz in Richtung Bad Schandau auf der Staatsstraße S 154 bis zum Parkplatz in Lichtenhain fahren.

Aussichtspunkt Hochbusch Lichtenhain

Aussichtspunkt am Hochbusch

Der kleine Aussichtspunkt an der Straße von Lichtenhain nach Sebnitz bietet bei guter Sicht einen schönen Panoramablick auf die Tafelberge der Sächsischen Schweiz, auf Lichtenhain und seine Umgebung sowie auf Berge und Felsen der hinteren Sächsischen Schweiz. Unter anderem sind von hier aus der Lilienstein mit der dahinter liegenden  Festung Königstein gut zu sehen, auch der Pfaffenstein mit der Barbarine, der Papststein und der schon in Tschechien liegende Hohe Schneeberg.

Aussichtspunkt Rämischs Bank Mittelndirf

Aussichtspunkt am Panorama-Wanderweg Sebnitz

Den Aussichtspunkt Rämisch´s Bank findet Ihr im Sebnitzer Ortsteil Mittelndorf neben dem beliebten Panorama-Camping „Kleine Bergoase“. Der Aussichtspunkt mit unverbaute Blick auf das Affensteingebiet und die Berg-und Felsenwelt der hinteren Sächsischen Schweiz ist sehr ruhig am Ortsrand von Mittelndorf gelegen. Hier führt auch der Panoramaweg Sächsische Schweiz vorbei, dessen 3. Etappe hier endet. Durch seine ruhige Lage ist der Aussichtspunkt nicht ganz so stark frequentiert wie andere Aussichtspunkte in Mittelndorf direkt an der Straße, wie zum Beispiel der Aussichtspunkt Schaarwändeweg hinter dem Ort in Richtung Sebnitz.

aussichtspunkt heiterer blick altendorf

Der Gasthof "Heiterer Blick" in Altendorf ist seit langer Zeit nicht nur für seine gute Küche bekannt und gern besucht. Hier, am Aussichtspunkt "Heiterer Blick" eröffnet sich, wie auch der Aussichtspunkt auf dem nahen Adamsberg, den Wanderfreunden und Besuchern des Elbsandsteingebirges ein wunderschöner Panoramablick auf die Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Der Aussichtspunkt ist an einem der 2 offiziellen Parkplätze von Altendorf gelegen, Ihr könnt also hier kostenlos parken (bitte nicht auf dem oberen Parkplatz, der ist den Gäste des Gasthauses "Heiterer Blick" vorbehalten).

   
   

   
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