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Gasthaus Hocksteinschänke Hohnstein

Gasthaus Hocksteinschänke Hohnstein

Die Hocksteinschänke ist ein bei Touristen, Wanderern und Einheimischen sehr beliebtes Ausflugslokal. Hier bekommt der Gast eine gutbürgerliche Küche mit einheimischen, frisch zubereiteten Speisen geboten.

Gaststätte und Pension Hocksteinschänke

Am Hockstein 1
01848 Hohnstein OT Rathewalde

Telefon: 035975 / 81342
Inernet: www.hocksteinschaenke.de

Öffnungszeiten (ohne Gewähr):

- November bis April: Mittwoch - Sonntag: ab 11:00 Uhr
Montag und Dienstag sind Ruhetage

- Mai bis Oktober: Mittwoch - Sonntag: ab 10:00 Uhr, Montag‘s: ab 15:00 Uhr
Dienstag ist Ruhetag

GPS-Koordinaten: N50° 59.066 E14° 5.498 (N50°59'3.97" E14°5'29.918")

Kartenansicht Hocksteinschänke


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Geschichte der "Hocksteinschänke"

Die Hocksteinschänke, die Bergschänke am Wartenberg, liegt an einer alten Straße, der Wartenbergstraße, die Hohnstein mit Pirna und Dresden verband. Die alte Wartenbergstraße wird schon 1547 in historischen Beschreibungen der Amtshauptmannschaft Pirna erwähnt.

Die Gebäude der Bergschänke wurden 1797 von dem Zeschniger Einwohner Carl Gottlob Russig errichtet, in unmittelbarer Nähe eines Lindenrondells (11 Linden), bei dem die Ziegenrückstraße beginnt. Im Sommer 1813 ließ Napoleon I. die Ziegenrückstraße ausbauen, eine Erweiterung der "Kaiserstraße" von Stolpen bis nach Königstein. Damals gelangte eine Basaltsäule von der Burg Stolpen an die Bergschänke. Sie liegt heute noch vor dem Haus und lädt zum Ausruhen ein.

Im Jahre 1826 bat Russigs Sohn, der ebenfalls Carl Gottlob Russig hieß, beim Gericht zu Dittersbach um Schankkonzession. Die Bitte wurde an die oberste sächsische Justizbehörde, an die Adresse des Königs, mit folgendem Wortlaut weitergeleitet:

"Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster, Allergnädigster Herr..."

Am 26. April 1827 erteilte die Königlich Sächsische Landesregierung die beantragte Konzession zur Betreibung des Bier- und Branntweinschankes sowie des Ausspannens für ihn und folgende Besitzer. Die Beherbergung Reisender über Nacht war ihm jedoch bei einer Strafe von 20 Talern und den Verlust der Konzession untersagt. Im Jahre 1836 verkaufte Russig die Bergschänke an seinen Sohn. In der Zeit der Postkutschen war es eine wichtige Station auf dem Wege von Hohnstein nach Dresden. In der Zeitschrift des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz "Über Berg und Tal" lesen wir in der Nummer vom 15.02.1913 auf Seite 18: "Am 2. 7 1842 fuhr zum ersten Male der mit Passagieren besetzte Postwagen nach Dresden. Zu jeder Fahrt musste für die beschwerliche Bergfahrt vor Hohnstein Vorspann genommen werden.“ Dafür standen im Polenztal am Fuße des Wartenberges zwei Pferde bereit, welche die Wagenbespannung bis zur Bergschänke verstärkten.

In den folgenden Jahren wechselte die Bergschänke am Hockstein des öfteren den Besitzer. Seit 1870 wird der Kegelschub erwähnt und 1878 wurde die Ausübung der Schankbefugnisse, des Ausspannens und Beherbergens gestattet, "da sich der Wanderer oder Fuhrmann angesichts der überstandenen Anstrengungen ausruhen oder der bevorstehenden sich nochmals stärken könne und daß der Ermattete Nachtlager erhalte".

1901 wurde die Größe der Gaststube auf 6,74 m x 2,30 m festgestellt und mitgeteilt, dass der Besitzer den Schank auch in dem vorhandenen Kegelschub und in einer im Garten des Grundstücks befindlichen Laube ausüben möchte. Zur Ausspannung waren Ställe für sechs Pferde sowie zur Übernachtung mehrere Betten vorhanden. In dem Schreiben wird noch hinzugefügt: "Die Gastwirtschaft wird viel von Spaziergängern aus der Umgebung als Erholungsort gewählt und im Sommer häufig von Schweizreisenden und von Sommerfrischlern besucht."

Am 18. April 1907 erklärte der bisherige Wirtschaftsgehilfe Ernst Emil Winkler aus Hohburkersdorf, dass er das Bergschänkengrundstück für 26.000 Mark käuflich erworben hätte und dass er um die Erlaubnis zur Ausübung des Gastwirtsbetriebes in der Bergschänke ersuche. 1911 ließ er das Schanklokal umbauen, nachdem der Gemeinderat den Neubau für sehr "wünschenswert" erklärt hatte. Mit dem Ausbau der Wartenbergstraße vom Polenztal zur Hocksteinschänke in den Jahren 1919 bis 1922 begann das Zeitalter des modernen Verkehrs. Damit war ein weiteres Ansteigen des Fremdenverkehrs verbunden. Die ehemalige "Ausspanne" Hocksteinschänke wurde nun auch gern für eine Reiseunterbrechungn der motorisierten "Wanderer" angenommen.

Im Jahre 1934 erfolgte ein weiterer Ausbau der Straße durch Zwangsarbeit der auf der Burg Hohnstein inhaftierten Antifaschisten. Am 25. Januar 1964 kaufte Herr Hermann Winkler von seinem Vater das Grundstück "Zur Hocksteinschänke" und führte den Betrieb zur vollsten Zufriedenheit der bei ihm untergebrachten Gäste und einkehrenden Wanderer. Am 15. Oktober 1979 kaufte seine Tochter Elisabeth, verheiratete Schubert, die Hocksteinschänke. Seitdem bemüht sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren Mitarbeitern um das leibliche Wohl ihrer Gäste."

(Quelle: Gaststätte Hocksteinschänke)



   
   

   
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