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Franzosenborn am Lilienstein

Franzosenborn am Lilienstein

Der Franzosenborn am Fusse des Lilienstein

GPS-Koordinaten: N50° 55.866 E14° 5.463 (N50° 55' 52.006" E14° 5' 27.792")

An die Kriegs-Ereignisse in Sachsen im Jahre 1813 erinnert der Franzosenborn in der Nähe der Sellnitz, der etwa 150 m nordwestlich der ehemaligen Schanze IV entfernt aus den Felstrümmern der Fußhalde heraustritt. Die bereits auf der Karte von Markscheider Mattias Oeder 1592 als „der heher Born“ vermerkte Quelle, der Vogelart „Eichelhäher“ nach benannt, diente auch 1813 zur Wasserversorgung der französischen Besatzung des befestigten Lagers auf der Liliensteiner Ebenheit. Vermutlich erfolgte zu dieser Zeit ein weiterer Ausbau der Quellumfassung durch die französischen Soldaten.

Der überdachte „Franzosenborn“ am Nordostfuß des Lilienstein



Das Sammelbecken besteht im unteren Teil aus einer in den Fels gehauenen Vertiefung, darüber eine viereckige Einfassung aus Quadermauerwerk von 2,2 x 2,2 m Umfang und 2,5 m Höhe. Etwa 15 m nördlich des Franzosenborns befindet sich in einem anstehenden Sandsteinblock eine wannenförmige Vertiefung, die als Pferdetränke oder als Salzlecke gedeutet wird. Eine Informationstafel mit Ruhebank markiert den Ort der Quelle im Wald.

Bei einem Aufstieg auf den Lilienstein oder bei einer Wanderung auf den Spuren der Napoleonstraße 1813 kann man den Franzosenborn besuchen.

   
   

   
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